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Adventgemeinde Ansbach

 

Herzliche Einladung zum Gottesdienst, samstags 9.30 - ca. 12.00 Uhr (mit einer Pause von ca. 10 Minuten), Stahlstr. 2, Ansbach

STEWA 2009

 

Endlich! Nach 51 Wochen war es nun soweit. Unsere Sternwanderung stand vor der Tür. Mittlerweile ist es uns zu einer guten Gewohnheit geworden jedes Jahr an Pfingsten los zu ziehen um die Woche in Gemeinschaft mit anderen Pfadfindern die Natur zu genießen.

 

Los ging es wie immer am Sonntag. Wir, als Ansbacher Schlossraben- und Küken, trafen uns an der Adventgemeinde in Ansbach und packten unsere sieben Sachen (oder auch mehr) in die Hänger.

Für 10 von unserer Mannschaft mit 20 Leuten, hieß es dann los marschieren um den Zug am Ansbacher Bahnhof nach überlingen, dass ganz in der Nähe des Bodensees liegt, zu erwischen. Die anderen 10 hatten die ehrenvolle Aufgabe, die Hänger fertig zu beladen und mit dem Auto unser erstes Ziel an zu steuern. Die Zugfahrer-Gruppe sollte vom Zielbahnhof aus zu unserer ersten übernachtungsstätte, einem Gemeindehaus unserer Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten laufen, was sich jedoch wegen einer unvollständigen Karte schwieriger als gedacht erwies. Letzten Endes fanden wir doch noch mit Unterstützung der restlichen Truppe, die bereits angekommen war, den Weg und konnte dabei auch noch die schöne Aussicht auf den Bodensee genießen.

Am nächsten Tag ging es mit deinem Schiff zur Insel Mainau. Die darf natürlich bei einem Bodenseebesuch nicht fehlen. Wunderschöne Landschaft, umringt von den verschiedensten Blumen, Tiere und wunderbares Wetter machten die Stunden dort noch schöner. Von unserem Anlegeplatz aus ging es danach zu Fuß in die nächste Stadt (Uhldingen-Mühlhofen) die ca. 8 km entfernt lag. Dor konnten wir in einer evangelischen Kirch übernachten.Nach dem uns noch einige Stunden bis zum schlafen gehen blieben, wurden diese mit verschieden Spielen verbracht, bevor es essen geben sollte und wir auch diesen Tag mit einer Andacht abschlossen.

Schwupp die Wupp war es auch schon Dienstag und es rief uns der Affenberg. Dort hieß es Affen mal ganz haut nah erleben, sowie eine Landschaft, die gut und gerne mit der auf der Insel Mainau mithalten konnte. Das Wetter ließ uns auch wieder nicht im Stich somit schien den ganzen Tag die Sonne. Abends konnten sich die Kinder noch in einer Erlebnis Therme austoben und die Leiter duften in dem warmen Wasser entspannen. Leider ging auch dieser Tag einmal zu Ende und wir erreichten abends unser letztes Ziel, ein katholisches Pfarrhaus in Bermatingen, wo wir unsere letzte Nacht in einem festen Gebäude verbrachten.

Am nächste Morgen hieß es schließlich: ab nach Legau dem Ziel unserer Wanderung dem Abschlusslager. Dort blieben wir von Mittwoch bis Sonntag und trafen all die anderen Pfadfinder, die sich wie wir auf den Weg dort hin gemacht hatten. Insgesamt 1300 Leute aus Baden-Württemberg und Bayern trafen sich an einem Ort um zu singen, spielen und Gemeinschaft zu haben. Die tägliche Andacht durfte natürlich auch nicht fehlen.

Als erste galt es für uns, sowie für alle anderen, die Zelte auf zu bauen, schließlich mussten wir ja irgendwo schlafen. Insgesamt waren es fünf Zelte die wir aufbauten. Zwei Agadiere und drei Jurten, wobei die große von den drei Jurten nur als Versammlungszelt benutzt wurde. Die Tagesabläufe gestalteten sich ganz unterschiedlich.

Donnerstag wurden über vier Stunden mit einer Mittagspause und Mittagessen die Workshops angeboten. Man konnte die unterschiedlichsten Sachen machen, ob Fakelbau, Leistungsabzeichen für die Pfadfinderklurft oder wie bei uns noch zusätzlich Buttons zum anstecken.

Freitag wurden verschiedene Sportturniere angeboten, wie Fußball, Volleyball und Völkerball. Beim Fußballturnier belegten wir stolz den zweiten Platz und gewannen eine aus Holz gefertigte Silbermedallie.

Samstag durfte nach unserem Gottesdienst am Vormittag natürlich das Geländespiel nicht fehlen. Leider machte uns ausgerechnet and diesem Tag das Wetter ein Strich durch die Rechnung mit Dauerregen. Versucht wurde es trotzdem, nach 1 Stunde jedoch mussten wir es abrechen, weil absolut keine Aussicht auf Besserung des Wetters zu sehen war. Ein paar einzelne Gruppen hatte jedoch der Ehrgeiz gepackt und hielten tapfer bis zum Schluss durch. Abends verbesserte sich das Wetter und somit konnten wir denn Bunten-Abend, der uns mit viel Spaß und Gesang auf das Ende unseres Lagers vorbereiten sollte, noch mal richtig genießen.

Am Sonntag war es dann soweit, die letzte Morgenandacht, das letzte mal singen, zumindest mit so vielen Leuten in Legau. Vergeblich versuchte man sich beim Essen so viel Zeit wie möglich zu lassen um ja noch die letzten Minuten mit den alten oder neu gewonnenen Freunden zu verbringen, die Atmosphäre ein letztes Mal genießen.

Ein großes Lob geht hiermit auch an die bisher noch nicht so oft erwähnte Großküche, die es schaffte mit 14 Mann bzw. Frau eine Meute von 1300 Leuten satt zu kriegen und vor allem sehr schmackhaft. Genauso ein großes Lob geht an die tollen Andachten, die wir jeden Tag genießen durften und somit auch einen frischen geistlichen Input hatten.

Aber irgendwann geht auch ein noch so schönes Zeltlager zu Ende. Dafür wurden wir von der warmen Sonne am Morgen überrascht und konnten unsere Zelte trocken abbauen, was uns sehr viel zusätzlichen Arbeitsaufwand ersparte. Um ca. halb ein Uhr Nachmittag machten wir uns auf den Heimweg nach Ansbach, wo es galt die beladenen Hänger zu entladen und mit einem gemeinsamen Gebet abzuschließen.

Sehnlichste warten wir darauf, dass es in 51 Wochen wieder heißt: Endlich! Nach 51 Wochen ist es nun wieder soweit!
Sarah Riedel

Hier findet man zahlreiche Bilder.